| Bau des Jugendhauses: Der Spaten muss warten |
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| Donnerstag, den 09. September 2010 um 09:32 Uhr | |
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Arbeitsgruppe von Stadtverwaltung und Wohnbau lotet den Vertrag zum Bau des Jugendhauses aus. RHEINFELDEN. Vor sechs Wochen hat der Gemeinderat die Weichen für ein Jugendhaus im Tutti-Kiesi-Gelände mit seinem Grundsatzbeschluss gestellt. 1,6 Millionen Euro soll das Projekt höchstens kosten, das die städtische Wohnbau realisieren soll, lautet die politische Zielsetzung. Die allerdings unter den Partnern vertraglich zu fixieren, braucht noch Zeit. So wie es aussieht dauert der Findungsprozess zwischen Stadt und Städtischer länger als OB Eberhard Niethammer zunächst angenommen hat. Die Arbeitsgemeinschaften sind am Werk. Cornelia Rösner (Amt für Familie, Jugend, Soziales) geht davon aus, dass bis "Ende des Jahres" der Bauantrag entscheidungsreif sein wird. Bis zum Spatenstich wird es wohl April/Mai 2011.Dass sich der Bau des Jugendhauses nicht übers Knie brechen lässt, bekräftigt Wohnbau-Geschäftsführer Dieter Burger. Es gelte "drei Vertragskomponenten" zu gestalten. Das geringste Problem stelle dabei der städtebauliche Vertrag. Im weiteren aber sind für Burger ein Mietvertrag für das Gebäude und ein Pachtvertrag für das städtische Grundstück Thema. An den Vertragsgrundlagen wird jetzt getüftelt, für die Stadt ist dafür Stadtkämmerer Dieter Krüsch federführend zuständig. Dem immer wieder offen geäußerten Ansicht im Gemeinderat, dass von der städtische Wohnbau als Tochter der Stadt erwartet werden kann, dass sie in dieses Projekt investiert, wo die Stadt doch bisher aus steuerlichen Gründen bisher keine Zinsen aus ihrem Anlagevermögen von fünf Millionen Euro ziehe, betrachtet Burger differenziert. Zum einen verweist er darauf, dass mit der Kapitalanlage gearbeitet wird und somit Werte für die Infrastruktur bereits geschaffen werden.Dazu zählt auch die Tagespflege in der Müßmattstraße, die gerade begonnen wurde. Zum anderen verweist Burger darauf, dass die Verträge so gefasst sein müssen, dass sie nicht als "verdeckte Gewinnausschüttung" interpretiert werden können, die dann das Wohnungsunternehmen 50 Prozent Steuer kosten.Auch wenn erst an den Grundlagen der Zusammenarbeit gefeilt wird, dämpft dies nicht die Stimmung. Cornelia Rösner zeigt sich zuversichtlich,dass sich das Jugendhaus auf einem gutem Weg befindet. Dass das Raumprogramm "optimiert" wird gilt nicht als Knackpunkt, denn der Baukörper bleibe unverändert. "Es wird noch funktionaler", meint Rösner und sieht darin Kostenvorteile. In der Arbeitsgruppe in die Stadtbauamt und Stadtkämmerei eingebunden sind, werde "Hand in Hand" gearbeitet, betont Rösner. Nach den Vorstellungen der Wohnbau wird das Jugendhaus als schlüsselfertiges Gesamtpaket an ein Generalunternehmen vergeben, voraussichtlich wird die Eröffnung im Frühjahr 2012 sein.Ob die Kooperation mit der Wohnbau als Investor unterm Strich für die Stadt dann tatsächlich kostenneutral ausfällt ist noch nicht raus. |
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