Aktuelles aus Rheinfelden
Jugend macht große Disco PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 01. Februar 2011 um 11:32 Uhr

Junge Akteure organisieren sich in der "Seifenblase" selbst.

Disco

Heiß her ging es bei der Seifenblase-Disco. Foto: Hanna Völkle

 

RHEINFELDEN. Voll aufgedrehte Bässe und über 50 Jugendliche heizten dem alten Seifenblase-Container ganz schön ein. Aber trotz wackelnder Wände hat der Jugendtreff die Party am Samstag gut überstanden. Drei junge DJs aus Rheinfelden, die unter den Künstlernamen DJ Skyline, DJ Prezz und DJ Schatz auflegen, hatten alles für ihren Auftritt in der Seifenblase selbst organisiert, vom Equipment bis hin zur Werbung.

Anna Hinnah, Jugendreferentin, und der Streetworker Michal Grman unterstützten die Jugendlichen, indem sie sich um einen Security-Service, um den Druck der Werbeflyer sowie um ausreichend Getränke kümmerten. Zudem waren an diesem Abend auch Mitglieder des Jugendparlaments mit von der Partie, die sowohl an der Theke, als auch an der Kasse mithalfen. Doch die Musik kam an diesem Abend nicht nur von der Festplatte.

Drei Rapper aus Rheinfelden und Haltingen performten live ihre Texte, die von ihren Erfahrungen auf der Straße erzählen. "Wir wollen sinnvolle Texte schreiben", so Dini Crack. Zusammen mit M. Frezzy und Baba Ali lieferte er einen tollen Auftritt, der sowohl die etablierte Fangemeinde als alle anderen Anwesenden offensichtlich mitriss. Anschließend legten wieder die DJs auf, die sich "Triple Star" nennen und auch an der Piratenparty für Kinder und Jugendliche am Rosenmontag im Bürgersaal auftreten werden. Die musikalische Mischung an diesem Abend und die vielen Helfer machten die Party zu einem weiteren Erfolg für den Jugendtreff Seifenblase und seine Jugendlichen. Etwas überschattet wurde der Abend, als eine etwa 40-köpfige männliche Gruppe aus Weil am Rhein in aggressiver Weise im Treff auftauchte und nach Angaben der Polizei "herumpöbelte". Zu strafbaren Handlunge soll es aber nicht gekommen sein, da die durch den Jugendreferenten eingeschaltete Polizei mit mehreren Streifen auftauchte und die Störenfriede schnell das Weite durch die Innenstadt zum Bahnhof suchten. Einige Jugendliche wurden aber kontrolliert, einer muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Quelle: Badische-Zeitung

 

 
Der neue Flyer des Jugendreferates Rheinfelden PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 10. März 2010 um 17:44 Uhr
Hier findet ihr unseren neuen Flyer

 
Das neue Logo des Stadtjugendreferates Rheinfelden PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. März 2010 um 15:44 Uhr
logo_stadtjugendreferat

 
Planungswerkstatt Jugend in Rheinfelden gewürdigt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. November 2009 um 14:19 Uhr

Das Projekt "Planungswerkstatt Jugend in Rheinfelden" wurde am Tag des Bürgerschaftlichen Engagements 2009 am 09. Oktober im Landratsamt Lörrach gewürdigt.

22 Jugendliche vom Jugendparlament, von der Scheffelschule Herten und vom Kaffcafe e.V. hatten im September 2008 an diesem einwöchigen Projekt teilgenommen, um gemeinsam ein Gutachten für ein zentrales Jugendhaus in Rheinfelden zu erarbeiten.

Die Jugendhilfeplanung ergab, das in Rheinfelden ein dringender Bedarf nach einem zentralen Jugendhaus besteht. Die Planungswerkstatt war eine gute Grundlage für die weiteren Planungen, die angelaufen sind. Der Standort steht mit dem Tutti-Kiesi-Gelände bereits fest. Ein Förderverein soll noch dieses Jahr gegründet werden.

Die Ampel für das Jugendhaus steht auf Grün!

Planungswerkstatt-Ehrung-01

Planungswerkstatt-Ehrung-03

 

 
Jugendarbeit kommt in Bewegung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. Februar 2009 um 21:27 Uhr
Im Februar startet ein festes Nachtsportprojekt / Jugendhilfeplanung befragt Experten und Schüler für fundierte Grundlagen

Von unserer Redakteurin Ingrid Böhm-Jacob

RHEINFELDEN. Welche Angebote brauchen Jugendliche zur Freizeitgestaltung? Auf jeden Fall mehr als nur Treffpunkte, weiß Sozialamtsleiterin Cornelia Rösner bereits. Wie die Jugendarbeit künftig aussieht, beschäftigt die Stadt intensiv, denn fundierte Antworten müssen erst erarbeitet werden. Die schlichte Bezeichnung "Jugend" nämlich zeigt ganz unterschiedliche Facetten. Doch aussagekräftige Sozialdaten fehlen, sie werden in den nächsten Monaten erst durch Befragungen, Interviews und Erhebungen Grundlagen für den Maßnahmenkatalog geschaffen.

Dabei beginnt die Steuerungsgruppe mit Rüdiger Spiegelberg von der Fachhochschule Freiburg als Berater und Kreisjugendhilfeplaner Norbert Kreienkamp, Amtsleiterin Cornelia Rösner und Jugendreferentin Simon Hohler als Team bei "null" . Seit Jahren ruhte die Jugendhilfeplanung nämlich. Als schwierig betrachtet Spiegelberg, das kulturelle, soziale und ökonomische Umfeld , in dem sich Jugendliche bewegen, kleinräumig zu beleuchten. Die jeweilige Szene zu kennen, erweist sich aber als notwendig. Deshalb wird im Februar auch eine Expertenbefragung erfolgen. Etwa 30 Personen, die regelmäßig mit Jugendlichen in Kontakt stehen, vom Sozialarbeiter über den Hausmeister bis zum Wirt eines Jugendlokals , werden dabei gezielt zu ihren Erfahrungen befragt. Bis die Interviews ausgewertet sind, wird es etwa April.

Weil es raschen Handlungsbedarf gibt, laufen parallel dazu die Sitzungen mit dem Ziel, ein zentrales Jugendhaus zu schaffen und sobald neue Erkenntnisse vorliegen, sollen sie nach Vorstellung vom Cornelia Rösner auch vor Abschluss des Gesamtpakets zum Jahresende zu Maßnahmen führen.

Eine solche wird im Februar bereits umgesetzt. Künftig wird es zweimal pro Monat, zunächst an der Goetheschule - ein Nachtsportprojekt geben. Nach den Erfahrungen in Lörrach werden damit sehr viele Jugendliche erreicht. Die Konzeption sieht vor, dass das Projekt von einem externen Profi mit Erfahrung und einem Team geleitet wird. Am 22. Februar geht es los.

Noch bevor Schlüsseldaten und konkrete Angaben vorliegen, steht für Cornelia Rösner und die Planungsgruppe außer Frage, dass eine mobile Jugendarbeit kommen wird, um auch die problematischen Jugendlichen zu erreichen, die sich nicht in Angebote einbinden lassen.

Die Installation eines "Streetworker" wird deshalb wohl schon in Angriff genommen, bevor der gesamte Planungsprozess Ende des Jahres abgeschlossen ist. Im Sozialamt gilt es als sinnvoll, dass nicht das Kinder- und Jugendbüro den mobilen Ansprechpartner stellt, sondern ein erfahrener freier Träger, der an die städtische Jugendarbeit angedockt wird.

Die hat mit Simon Hohler und Stefanie Gimbel wieder zwei Jugendreferenten. Ob im Laufe der Zeit auf 3,5 Stellen aufgestockt wird, oder andere Lösungen greifen, bleibt zunächst offen. Cornelia Rösner geht davon aus, dass Leistungen, die die Stadt einkauft, nicht teurer sein müssen. Eine wichtige Rolle im Planungsprozess spielen auch etwa 600 Jugendliche von der siebten bis zehnten Klasse in allen Schulen, sowie die älteren an der Gewerbeschule. Sie sollen im Juli anonym im Rahmen des Unterrichts am Computer Fragen beantworten. Spiegelberg und Kreienkamp erwarten sich davon eine repräsentative Grundlage, um gezielt zu arbeiten. Dabei sind auch Vereine, Kirche und andere Institutionen, die mit Jugendlichen zu tun haben, gefragt, die ihre Angebote und Einrichtungen darstellen sollen, um zu erkennen, wo noch im Begleitangebot der Stadt Defizite bestehen.

Die Planungsgruppe, an der Lehrer, freie Träger und Vereinsvertreter teilnehmen, trifft sich im Abstand von zwei Monaten, um dann weitere Schritte zu diskutieren. Spätestens im Jahr 2010 soll sich die kommunale Jugendarbeit entscheidend verbessern. Professor Spiegelhalter sieht die Entwicklung positiv und bescheinigt Rheinfelden "große Aufgeschlossenheit" .


 


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