Wo Hexen und Werwölfe gemeinsam feiern... PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. November 2010 um 14:24 Uhr

Rund dreißig abenteuerlustige Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich vergangenen Freitag auf die Suche nach dem alten Geisterfriedhof, der einmal im Jahr, kurz vor Halloween, in den Schönauer Wäldern zu sehen ist.

 

Phantasievoll verkleidet und mit Fackeln bewaffnet starteten die Wanderer am Schönauer Rathaus in Richtung Gruselwald.

 

Dort angekommen lauerte auch schon eine böse Hexe auf sie, die sie eindringlich davor warnte den Wald zu betreten. Doch echte Schönauer lassen sich nicht einschüchtern! Unerschrocken zogen die Abenteurer weiter, vorbei an dunklen Tannen und geheimnisvollen Schatten.

 

Den Geisterfriedhof schon vor Augen, geschah es dann, ein wildgewordener Werwolf stürmte aus dem Dickicht und machte Jagd auf die Meute. Jetzt hieß es, nichts wie weg. Nur wer schnell genug war, konnte dem Ungetüm entkommen. Glücklicherweise gelang allen die Flucht und der Werwolf verschwand beleidigt zwischen den Bäumen.

 

Nun waren es nur noch ein paar Meter bis zum Friedhof. Gruselige Gräber, ein schauriger Galgen samt Gespenst sowie ein großes Hexenfeuer erwarteten die tapferen Wanderer. Zur Stärkung gab es für alle Kinderpunsch und Glühwein.

 

Das schönste Kostüm wurde vom Friedhofswärter mit einem „Skelett-Oscar“ belohnt und bis spät in die Nacht saßen alle Besucher um das Feuer, unter anderem um die Fackelwanderung für das nächste Jahr zu planen.

 

 

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