Größeres Team für die Jugend PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. Dezember 2007 um 00:00 Uhr

Mehr Mitarbeiter bei der Stadtjugendpflege / Jugendberufshilfe als neuer Schwerpunkt

Weil am Rhein (ag). Die mobile und stationäre Kinder- und Jugendarbeit der Stadtjugendpflege hat sich seit Beginn des Jahres stark verändert.

Die Zusammenarbeit der Stadtjugendpflege mit der Kaltenbachstiftung wurde intensiviert. Eine Kooperation, mit der sich alle Beteiligten sehr zufrieden zeigen, wie Joachim Sproß von der Lörracher Stiftung bestätigt. Das Team an ausgebildeten Fachkräften sei größer geworden, sagt Stadtjugendpfleger Anskar Hail, der Wissenspool habe sich dadurch gesteigert und ein besserer Austausch untereinander sei möglich. Außerdem sei man flexibler, da immer jemand einspringen könne.

Neu geschaffen worden sind die Jugendräume in Haltingen und Ötlingen, die offene Jugendarbeit wurde dort von 50 auf 100 Prozent aufgestockt. Seither seien die Angebote stärker verknüpft worden, sagt Roman Bukowski, zuständig für die Jugendarbeit in diesen Ortsteilen.

Die stationäre Jugendarbeit erlaube einen besseren Überblick über die Situation. Elena Bühler ist neue Vollzeitkraft in Friedlingen, unterstützt wird sie von Uwe Friedrichs mit einer Viertelstelle. Daneben helfen ein Zivildienstleistender sowie drei BA-Studentinnen. Intensiviert wurde auch die grenzüberschreitende Jugendarbeit, besonders mit Hüningen. Die Verständigung klappe gut, erklärt Bukowski. Und Hail fügt hinzu: „Eine leichte Anfangsscheu lässt bei Veranstaltungen schnell nach“.

Während der Anteil von Mädchen in der älteren Haltinger Gruppe bei rund 30 Prozent liegt, gibt es in Friedlingen Mädchengruppen, etwa für Tanz. Sie werden von Elena Bühler geleitet. Im Jugendcafé arbeitet Anskar Hail an der Einrichtung einer Kindergruppe.

Und wo soll die Reise hingehen? Die Jugendberufshilfe soll ein Schwerpunkt der Jugendarbeit werden. Außerdem sollen die Kooperationen mit dem „ForumJeunes“ in Hüningen und mit Trebbin ausgebaut werden. Um Jugendliche stärker einzubeziehen, werden Jugendwartschulungen angeboten.

Hail weiß, dass man bei der Jugendarbeit Vertrauen haben muss, auch wenn es Rückschläge gebe. „Wenn es in der Jugendarbeit keine Probleme gibt, dann läuft etwas schief“, sagt er.

 

Weiler Tagblatt vom 2.12.08

 

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