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Neuaufbau der offenen Jugendarbeit |
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Montag, den 21. Februar 2011 um 10:23 Uhr |
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Stadt Zell kooperiert mit Caritas: Janette Sowa ist Betreuerin für das neue "Jugendhaus" / Verbindung mit Schulsozialarbeit nützlich.

Die neue Jugendsozialarbeiterin Janette Sowa mit Ruth Götzmann (Caritas) und Fachbereichsleiter Karlheinz Keller (von links). Foto: Hermann Jacob
ZELL. Auf das bisherige Zeller Jugendzentrum folgt ein "Jugendhaus" in separaten Räumen der Johann-Faller-Schule, und eine Betreuerin ist gefunden: Als neue Jugendsozialarbeiterin wurde gestern im Rathaus Janette Sowa (24) vorgestellt. Federführend für die offene Jugendarbeit ist seit 15. Februar die Caritas, mit der ein Kooperationsvertrag abgeschlossen wurde.
Im Vertrag mit der Caritas, den Fachbereichsleiter Karlheinz Keller auf den Tisch legte, sind die Aufgaben beschrieben. Dazu gehört unter anderem die organisatorische Vernetzung von offenen Angeboten, die Integration von Jugendlichen, mobile Jugendarbeit und Angebote wie der Nachtsport.
Das Jugendhaus soll 12 Stunden geöffnet sein. Janette Sowa bekommt in Zell eine 50-Prozent-Stelle, zusätzlich wird sie für die Caritas in Rheinfelden den Mädchentreff betreuen.
Janette Sowa kommt aus Nürtingen und studierte an der PH Freiburg, wo sie den Bachelor-Studiengang Erziehung und Bildung absolvierte, was dem Sozialpädagogikstudium entspricht. Ihre erste Aufgabe wird nun sein, Kontakte zu knüpfen zu Jugendlichen und Vereinen. Vorübergehend wird sie im Rathaus anzutreffen sein, wo die Caritas sonst ihre Beratungen abhält. Sie will als Ansprechpartnerin ein offenes Ohr für Eltern haben und Unterstützung anbieten, wenn es um Jugendfragen geht. Die Räume in der Johann-Faller-Schule, mit eigenem Eingang zur Gartenstraße hin, müssen noch umgebaut und eingerichtet werden (Küchenzeile, Kicker, Billard, Darts, Spiele und Sportgeräte), wobei Jugendliche mithelfen können. Ruth Götzmann, Fachbereichsleiterin für Jugend- und Sozialarbeit im Caritasverband des Landkreises Lörrach, berichtete, dass Janette Sowa nach dem Abitur ein freiwilliges Jahr in einem Jugendhaus bei Stuttgart absolviert hat. Dort habe sie schon viele Verantwortungsbereiche übertragen bekommen und sei aufgrund ihrer Erfahrungen in diesem Bereich ausgewählt worden ("Sie weiß, was auf sie zukommt"). Im Januar hat sie beim Caritasverband angefangen
Mit der Kooperation in Zell betrete man Neuland, Ruth Götzmann sprach von einer Herausforderung. Da die Caritas in Zell auch die Schulsozialarbeit betreut, würden sich Synergieeffekte ergeben. Als Ziele nannte sie: Freiraum schaffen für Jugendliche, die Förderung von sozialen Kompetenzen und die Motivation zum selbstverantwortlichen Handeln (freiwillige Dienste, Hausrechtler). Die Jugendhilfeplanung gelte es weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Punkt ist der Aufbau eines Jugendnetzwerkes, wozu auch die Vereine an den runden Tisch kommen sollen. Nachdem die pädagogische Betreuung im Jugendzentrum seit einem Jahr praktisch brach lag, muss jetzt wieder Aufbauarbeit geleistet werden.
Quelle: Badische Zeitung |
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Jugendhilfe: Kooperation mit Caritas beschlossen |
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Dienstag, den 25. Januar 2011 um 10:04 Uhr |
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ZELL (jac). Der Gemeinderat Zell hat sich am Montag nach intensiver nichtöffentlicher Beratung knapp dafür entschieden, die Jugendhilfearbeit mit dem Caritasverband Lörrach als Institution durchzuführen. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, l nun die Details eines Kooperationsvertrages auszuarbeiten. Seit einiger Zeit ist die Jugendpflege verwaist, das Jugendzentrum soll nach dem Verkauf der Bahnhofstraße 1 in einem Raum der Johann-Faller-Schule neu eingerichtet werden.
Quelle: Badische Zeitung |
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Konsequenzen aus der Notlage |
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Mittwoch, den 01. Dezember 2010 um 10:24 Uhr |
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Gemeinderat Zell beschließt Verzicht auf JuZ-Sanierung / Grund- und Gewerbesteuer, Freibad- und Schlachthausgebühren erhöht.

Eigener Eingang von der Gartenstraße her und Platz im Grünen: Das Zeller Jugendzentrum bekommt im Erdgeschoss der Johann-Faller-Schule ein neues Quartier. Foto: Hermann Jacob
ZELL. Nach gravierenden Veränderungen der finanziellen Situation beschloss der Zeller Gemeinderat den angekündigten Verzicht auf die Sanierung des städtischen Gebäudes Bahnhofstraße 1, das nach einer Bieterfrist veräußert wird. Das JuZ erhält 62 Quadratmeter in der Johann-Faller-Schule. Über die finanzielle Entwicklung der Stadt berichtete Daniela Burger. Beim Regierungspräsidium will Bürgermeister Rümmele um weitere Unterstützung für Zell angesichts der "großen Notlage" bitten.
Die bewilligten Zuschüsse für die JuZ-Sanierung werden zurückgegeben. Die Stadt spart 275 000 Euro Eigenanteil, die im Haushalt 2009 dafür ausgewiesen waren. Thomas Kaiser (SPD) nannte es eine akzeptable überfraktionelle Lösung und schlug vor, dem FC Zell von den frei gewordenen Mitteln 50 000 Euro zur Erneuerung des Kunstrasens zu bewilligen. Über die Betreuung des JuZ, eventuell durch Kooperation mit einer externen Einrichtung, müsse bald entschieden werden. "Sehr glücklich" über die gemeinsam gefundene Lösung ist Andrea Friedrich (FW), hatte man dies doch schon im April gefordert. Für die Bahnhofstraße 1 gibt es vier Interessenten.
Im Jahr 2009 hat Zell im Vergleich zum Haushaltsentwurf 438 000 Euro weniger Steuern und Zuweisungen vom Land erhalten und musste 176 000 Euro mehr Umlagen zahlen. Dass dann der Überschuss im Verwaltungshaushalt dennoch um 488 000 Euro höher ausfiel, liegt an den enormen Gewerbesteuereinnahmen, die sich auf 1,56 Millionen Euro fast verdoppelten. 2010 wird nur noch mit 800 000 Euro gerechnet (2011 sollen mit der beschlossenen Gewerbesteuererhöhung etwa 820 000 Euro eingeplant werden). Ende 2009 standen 2,9 Millionen Euro in der Rücklage noch zur Verfügung, trotz Großprojekten wie Brücke Mambach und Mensa-Gebäude.
"Wir sind den Gewerbetreibenden dankbar ", freute sich Rudolf Rümmele. "Nicht zu sehr von der Gewerbesteuer träumen", riet Thomas Schmidt (CDU), "wir müssen die Einnahmen anpassen, alles andere ist eine Schlittenfahrt". Gewerbesteuereinnahmen, die über den Erwartungen liegen, würde er lieber zum sukzessiven Abbau der Schulden (6 Millionen Euro) verwenden, indem die Tilgungsrate erhöht wird.
2010 schmilzt die Rücklage um weitere 1,5 Millionen, für 2011 sind noch 1,4 Millionen Euro verfügbar. Falls die Kreisumlage auf 39,5 Punkte erhöht wird, reicht dieser Betrag nicht aus. "Es scheint nicht so, als würde der Kreis Rücksicht nehmen auf besonders finanzschwache Kommunen", sagte Bürgermeister Rümmele. Zum Sparen (unter anderem 360 000 Euro für Gebäude- und Straßenunterhalt) ist die Stadt auch 2012 gezwungen, denn es wird damit gerechnet, dass dann abermals 400 000 Euro fehlen, und die Rücklage ist dann leer. Deshalb werden "strukturelle Veränderungen" angepackt, um den Haushalt längerfristig zu stabilisieren.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat deshalb die Erhöhung der Grundsteuer B auf 430 Punkte (60 000 Euro Mehreinnahmen), der Gewerbesteuer auf 360 Punkte. Freibad-Saisonkarten für Erwachsene steigen im Vorverkauf auf 45 Euro, ermäßigte Saisonkarten auf 20 Euro, 12er Karten auf 30 Euro (Mehreinnahmen 5600 Euro). Die durch Verteuerung der Tierkörperbeseitigung bedingte Erhöhung der Schlachthausgebühren um 30 Prozent bringt 2200 Euro.
Quelle: Badische Zeitung
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Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 14:41 Uhr |
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Basketball, Badminton, Fussball....? welche Sportart in der Stadthalle gespielt wird entscheiden diejenigen, die kommen!
Alle Mädchen und Jungs ab 14 Jahren sind von 20.00 bis 23.00 Uhr zum Nachtsport eingeladen.
Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht nötig. Hallenschuhe sind aber Pflicht.
Während den Abenden ist Alkohol und Rauchen tabu, auch darf in der Halle nicht gegessen werden.
Das Nacht-Sport-Team freut sich auf den Besuch von Jungs und Mädels zum Spielen, Tanzen und Chillen.
Termine:
Samstag, den 18.09.2010 in der Stadthalle Zell
Samstag, den 02.10.2010 in der Stadthalle Zell
Samstag, den 30.10.2010 in der Halle Atzenbach
Samstag, den 06.11.2010 in der Halle Atzenbach
Samstag, den 20.11.2010 in der Halle Atzenbach
Samstag, den 04.12.2010 in der Halle Atzenbach
Plakat

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Freitag, den 17. Juli 2009 um 16:37 Uhr |
Im JUZ wird den jugendlichen Besuchern die Gelegenheit gegeben, ihresgleichen zu treffen, Freundschaften zu knüpfen und die Clique zu erleben, Spaß zu haben, sowie einen Treffpunkt zu finden für Gespräche über alle mögliche Themen und auch ein offenes Ohr für Probleme und Schwierigkeiten des Alltags. Außerdem bieten wir den Jugendlichen, Hilfe bei Bewerbungen, gute Musik, surfen im Internet :-) und noch viel mehr. |

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Der bisherige Kindernachmittag findet in regelmäßigen Abständen auf dem Spielplatz im Grönland statt. Das Kinderkino findet weiterhin im JUZ statt. Die Termine werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
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