Viel Lob für die Jugendarbeit PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. November 2010 um 09:04 Uhr

Kombination aus offenen Angeboten in den Jugendhäusern und der mobilen Arbeit der Streetworker hat sich bewährt.

WEIL AM RHEIN. Die Intensivierung der Jugendarbeit in den vergangenen Jahren und speziell die Zusammenarbeit mit der Kaltenbachstiftung hat sich ausgezahlt, darin waren sich die Vertreter der Stadtverwaltung und der Fraktionen im Kultur- und Verwaltungsausschuss einig. Offensichtlich sei es gelungen, extreme Auswüchse zu unterbinden. Im kommenden Jahr soll die mobile Jugendarbeit um eine halbe Stelle aufgestockt werden. Auf neun Mitarbeiter verteilt sich derzeit die anfallende Arbeit, wobei Stadtjugendpfleger Askar Hail und sein Team, zu dem neben drei Sozialpädagogen drei BA-Studenten und zwei Zivildienstleistende gehören, die Aufgaben gut verteilt haben. Neben den Jugendhäusern und Treffs, den Kooperationen mit Schulen und den Freizeiten bekommt vor allem die mobile Jugendarbeit, für die bisher Christina Nitzsche verantwortlich zeichnet, immer größere Bedeutung. Zwar sei in den vergangenen Jahren Ruhe eingekehrt und man habe – auch im Zusammenspiel mit der Polizei – extreme Exzesse verhindern können. Gleichzeitig sei aber festzustellen, dass sich die Zahl der Treffpunkte erhöht habe, erläuterte Hauptamtsleiter Christoph Huber. Damit einher ginge eine Zunahme des Arbeitsaufwandes speziell für die mobile Arbeit.

Dem trägt der KSVA nun auch Rechnung, indem er, basierend auf den guten Erfahrungen im Zusammenspiel mit der Kaltenbachstiftung, nun die mobile Jugendarbeit um eine halbe Stelle ausweitet. Dabei erwartet man nicht nur eine quantitative Steigerung, sondern auch eine qualitative Verbesserung. Mit der Ausschreibung der Stelle für einen Mann fänden die Angebote von Christina Nitzsche auch im Hinblick auf die verschiedenen Interessen von Jungen und Mädchen einen gute Abrundung.Die Stadtjugendpflege will 2011 mit fünf Projekten ihr Angebot erweitern. So sei "TRiJo", ein mehrmonatiges internationales Jugendcamp geplant. Überlegungen gebe es zu einer Stadtranderholung. Zudem ist eine Kooperation mit der Markgrafenschule geplant, und die Kooperation mit der Rheinschule soll erweitert werden. In Haltingen soll im Sommer ein Kunstprojekt starten. 

Quelle: Badische Zeitung

 

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